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Kommentare deaktiviert für Die Polizei schlägt wieder zu (am 18.03.09 in Alicante)

Am 17.03.09 machte die Polizei von Alicante zweimal eine blöde Bemerkung, als ich an ihnen vorbeiging. Das erste Mal hörte ich nicht richtig hin und beim zweiten Mal verstand ich so etwas, wie in der Nacht wird er schon sehen.
Dies erzählte ich einem Bekannten kurze Zeit später, hab mir aber weiter nichts draus gemacht.
Als ich nachts einige Kilometer zurückgelegt hatte und an dem im Bau befindlichen Haus ankam (keine Fenster und Türen usw.), in dem ich mit Erlaubnis der Bauarbeiter schon ein paar Tage schlief, waren alle meine Sachen weg (Decke usw.) – von wegen in der Nacht werd ich schon sehen.
In das Haus kam man nur rein, wenn man einen Draht öffnete und einen Metalzaun beiseite schob und meine Sachen waren so versteckt, dass nur die Bauarbeiter sie sehen konnten und für mich war klar wer bzw. dass die spanischen uniformierten Terroristen (Polizei) dafür verantwortlich waren, somal das nicht das erste Mal war, dass sie dafür gesorgt haben, dass meine Sachen verschwinden.
Es war kalt und ich machte mich sofort auf um beim spanischen Roten Kreuz, die gewöhnlich Schlafsäcke vergaben, nach einer Decke oder einem Schlafsack zu fragen. Eine andere Möglichkeit sah ich zu diesem Zeitpunkt nicht (es war schon 3-4 Uhr morgens).
Die Hofeinfahrt vom cruz roja (Rotes Kreuz) war mit einem Schiebetor geschlossen, doch es brannte im Brüro Licht und ich wusste, dass dort Mitarbeiter des Roten Kreuzes Nachtschicht machten, außerdem gab es einen Seiteneingang, der sicherlich offen war, doch ich hüpfte über das Tor der Hofeinfahrt ohne vorher bei dem anderen Eingang nachzuschauen und ging zur Tür des Hauses, die geschlossen war. Ich klingelte und als eine Frau an die Sprechanlage ging, bat ich höflich um eine Decke, doch die Frau legte den Hörer einfach auf. Ich frohr und klingelte ein zweites Mal. Diesmal versuchte ich weiterhin höflich aber ein bisschen schneller nach der Decke zu fragen, damit die Frau nicht wieder einfach auflegt. Die Frau verstand meine Bitte doch sie lehnte ab. Als ich wieder klingelte, verweigerte sie weiterhin die Decke und sagte ich solle vor dem Tor mit ihr reden oder sie würde die Polizei rufen. Wenn sie mir keine Decke geben will, weshalb sollte ich dann vor dem Tor mit ihr reden, fragte ich mich (meine, vorsichtig ausgedrückt, schlechten Erfahrungen mit dem Roten Kreuz, möchte ich hier jetzt nicht schildern) und ich klingelte ein weiteres Mal, – keine Anwort und die Polizei traf ein.
Die Polizisten, wechselten zwei, drei Worte mit der Angestellten des Roten Kreuzes an der Türe. Die Frau verschwand und die Polizisten machten mich voll aggressiv an und schriehen drohend: „tu la calle sin manta.“ Ich blieb sehr ruhig und antwortete gelassen: „no“.
Daraufhin zogen sie blitzartig ihre Schlagstöcke. Die Schlagstöcke waren nicht die üblich schwarzen Gummiknüppel, die man so kennt, sondern welche die etwas dünner waren und sich nach einer ruckartigen Handbewegung verlängerten. Das Material war wohl Metal oder glasfaser verstaerktes Kunststoff. Der Eine wollte mir, so wie ich das einschätzte, lediglich damit drohen, doch der Andere zog mir ohne irgendeine Vorwarnung den Knüppel mitten durchs Gesicht. Ich fing mit meiner rechten Hand einen Zahn von mir auf und beide knüppelten voll geisteskrank auf mich ein während ich auf dem Boden lag. Ich ließ meine Muskeln total entspannt und wehrte mich keinen Millimeter. Sie knüppelten weiter auf mich ein und der eine Spinner drückte mir dann die Luft sehr lange ab, während der andere mir Handschellen anlegte. Sie schubsten mich zum Polizeiauto und drückten mich dagegen. Meine linke Wange war aufgeplatzt und ich blutete stark. Sie schnitten mit einer Schere meine Gürteltasche durch, in der sich eine Menge mehr als nur meine Papiere (Ausweis, Führerschein usw.) befanden.
Der eine Spinner schmiss alles auf den Boden außer den Ausweis und Führerschein. Die Tasche letztendlich auch. Dann riss er mir mit aller Gewalt meine am Oberschenkel befindlichen Seitentaschen von meiner Hose auf.
Er war an dem Inhalt überhaupt nicht interessiert. Der Inhalt (2 Euro, ein Paket Tabak, weitere Papiere usw. fielen auf die Strasse. Der kranke Affe hob die Sachen nicht auf, sondern riss mir dann die andere Tasche auf, in der sich überhaupt nichts befand. Ich sah wie der andere den Spinner ansah und nur noch verständnisslos mit dem Kopf schüttelte. Auch ich sah ihn an und schüttelte ebenfalls verständnisslos den Kopf und sagte auf spanisch: „Das, wegen einer Decke.“

Meine Sachen bekam ich bis heute nicht wieder.
Sie fuhren dann mit mir ins Krankenhaus, das gleiche Krankenhaus, das meinen Ringfinger und meine Handgelenke auf dem Gewissen hat. Allerdings muss ich sagen, dass man diesmal meine Wange gut versorgt hat. Der Arzt nähte mit einer Menge Stiche meine Wange wieder zusammen. Währenddessen war ich mit Handschellen auf einer Liege gefesselt. Ich bat die Ärzte andere Polizisten zu rufen, was sie auch taten. Anschließend wurde ich auf die Polizeiwache gebracht und in eine Zelle mit ca. 8 Personen gesperrt. Es war früh am Morgen und ich schlief ein wenig, bis dann der Terror losging – zweit tage klatschen ohne Ende.
Zwischendurch wurde ich für Fingerabdrücke, Fotos usw. aus der Zelle geholt. Im Beisein eines Pflichtverteidigers wurde ich auch verhört. Die Polizei behauptete nun (wie immer) ich hätte sie angegriffen. Meine Aussage war nicht von Bedeutung, man stellte mir lediglich einige Fragen, die ich mit ja oder nein beantworten sollte. Danach gings wieder auf die Zelle.
Schmerztabletten bekam ich nicht, auch das Antibiotika, das der Arzt vom Krankenhaus mir verschrieb, bekam ich nicht. Erst am Abend fuhren zwei Polizisten mit mir, mit Handschellen gefesselt zu einem nicht direkt Krankenhaus sondern centro salud (Gesundheitszentrum). Ich hörte wie die Polizei erklärte, dass ich eine Schlägerei mit Afrikanern gehabt hätte. Dort gab es keine Medikamente für mich, aber man gab mir dann doch schließlich zwei Tütchen Antibiotika, die ich mit Wasser einnehmen musste. Eigentlich sollte ich 3x täglich über mehrere Tage Antibiotika einnehmen.
Wieder zurück auf dem Polizeirevier ging der Terror weiter. Am nächsen Tag wurde ich mit anderen Gefangenen auf’s Gericht gefahren. In der Zelle in die man mich dort sperrte befanden sich bereits andere Gefangene und ich wußte, dass diese speziell für mich dort waren – und so war es dann auch. Innerhalb drei bis vier Stunden klatschte man einige hundertmal kräftig laut in die Hände, zwischendurch wurde dann auch mal kräftig auf den Boden aufgestampft
(ein Teil des von der EU-Mafia organisierten und seit jahrzehnten und bis heute vollstreckten Psychoterrors).
Schliesslich brachten mich Polizeibeamte hoch in den Gerichtssaal. Dort befand sich auch der Anwalt. Die Verhandlung ging ca. 3 – 5 Minuten. Um freizukommen, musste am Richtertisch einige Papiere unterschreiben. Ich weiß bis heute nicht was ich dort unterschrieben habe. Danach ließ man mich gehen.
Meine Wunde hatte sich mittleirweile entzündet. Medikamente musste ich mir erbetteln. Dafür durfte ich dann hungern. Seit ende 1993 habe ich keine echte ärztliche Versorgung mehr (außer wenn die Polizei zuschlägt). Im Gegenteil, ein Arzt oder Krankenhaus ist eine Gefahr für mich. Die Essensstellen für Menschen ohne Geld (Caritas, Rotes Kreuz, Kirchen usw.) kann ich nur nutzen, wenn ich den gegen mich organisierten und dort ausgeführten Terror ertrage. Wehren darf ich mich nicht, sonst sperrt man mich ein. Doch ich werde nun keine Garantie mehr für ein wehrloses Verhalten meinerseits geben …